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Neues Logo kreiert

 

Die Schülerfirma »Sinn und Zweck« an der Max-Weber-Schule besteht seit 30 Jahren und hat vor wenigen Wochen ihr Jubiläum gefeiert.

Gießen. Die Schülerfirma »Sinn und Zweck« an der Max-Weber-Schule besteht seit 30 Jahren und hat vor wenigen Wochen ihr Jubiläum gefeiert. Das Ziel der Firma ist es - damals wie heute - angehende Industriekaufleute durch einen lebensnahen Unterricht kompetent auf den Berufsalltag vorzubereiten. Daran teilnehmen können Schüler des ersten und zweiten Ausbildungsjahres mit jeweils zwei Wochenstunden, in denen sie aktiv reale Produkte entwickeln, vermarkten und verkaufen - mit allen Randerscheinungen.

 

Im Rahmen dessen wurde das neue Logo der Schule gestaltet und erarbeitet, denn das bisherige erschien nicht mehr zeitgemäß. In Zusammenarbeit mit der Marburger Designerin Larissa Krause erhielten die beiden Gruppen unterschiedliche Aufgaben: Diejenigen, die sich noch im zweiten Lehrjahr befanden, entwickelten das Logo, die Umsetzung dessen übernimmt die Klasse des (jetzigen) ersten Jahrgangs. An der Abstimmung konnten beide Jahrgänge teilnehmen.
Zur Zusammenarbeit mit der Designerin kam es, da sich die Max-Weber-Schule mit ihrer Schülerfirma im Rahmen einer Ausschreibung bei einem Wettbewerb der Stiftung Deutsches Design Museum in Darmstadt beworben hat. Die Schule siegte mit ihrer Konzeptidee und gewann eine professionelle Betreuung durch eine Designerin.

»Die Arbeit mit den Schülern hat unglaublich viel Spaß gemacht«, betont Larissa Krause. Die Schüler seien sehr diszipliniert an die Sache herangegangen. In fünf Untergruppen eingeteilt hätten sie das Problem analysiert, die Zielgruppe definiert, Ideen skizziert und zuletzt drei Entwürfe erstellt. Die letzte Phase, die endgültige Entscheidung, wurde dann in der letzten Woche vor den Ferien unter allen Schülern der Firma als Abschluss des Schuljahres durchgeführt und auch ein wenig gefeiert. Das besondere daran war, dass die endgültige Form und Farbe von den Schülern per geheimer, digitaler Abstimmung selbst festgelegt wurde. Abstimmen durften zudem die beiden Betreuer der Schülerfirma Klaus Oehmann und Dennis Wolter sowie der Schuldirektor Karsten Wilke und die Designerin selbst.
Die Designerin hatte auch einen Favoriten unter den Entwürfen. Dieser wurde nicht gewählt. »Das ist in Ordnung. Die Hauptsache ist die, dass sich die Schüler damit identifizieren können, letztlich ist Design auch
immer eine Geschmacksache«, so Krause.

»An einer ganz konkreten Aufgabe haben sie alle Schritte einer Problemlösung erarbeitet. Das können sie später in ihrem Beruf auf andere Situationen anwenden. Diese Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen«, sagte Schulleiter Karsten Wilke.

 

Gießener Anzeiger, Ausgabe vom 26.07.2023, 23:00 Uhr


Ausbildungsprojekt feiert Jubiläum

Einen guten Grund zum Feiern gab es am 23.06.2023 an der Max – Weber Schule : unser Ausbildungsprojekt Sinn & Zweck wurde 30 Jahre alt.

Gegründet wurde „Sinn und Zweck“ im Jahre 1993 von den drei Gießener Berufsschulen TLS, WSO und MWS.

Seit 2006 führt die MWS das Projekt allein weiter und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Klassen IK 10 A und IK 11 A in projektorientierten Unterrichtsarrangements das Sammeln von Erfahrungen mit selbsterzeugten Produkten am realen Markt.

In der Feierstunde am Freitag nahmen die Beteiligten Glückwünsche von Schulleitung, Stadt, Staatlichem Schulamt, Lehrkräften und den Projektverantwortlichen (Herr Oehmann und Herr Wolter) entgegen. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Besucher:innen näher mit den Projektinhalten und dem Hauptprodukt „Fröbelkran“ auseinandersetzen.


Offizielle Vereinsgründung 

 

Im Zuge der Umsetzung von europäischen Richtlinien gründeten wir als Schülerfirma am 04. Oktober 2022 einen nicht eingetragenen Verein. 

 

"Sinn und Zweck" ist nun ein anerkanntes Unternehmen. Dadurch sind wir steuererklärungspflichtig. Aufgrund unserer Umsätze sind wir jedoch steuerbefreit.

 


Messestand Chance 2022

 

Auch in diesem Jahr nahmen wir, die Klasse IK 10 A, mit unserem Ausbildungsprojekt "Sinn und Zweck" an der Chance in Gießen teil.

Das Highlight unseres Standes war das Gewinnspiel. Der große Gewinn für zwei Außerwählte: ein "Flexmokoffer".

 


Max-Weber-Schule nimmt an Forschungsprojekt der Goethe-Uni Frankfurt teil

 

Welche Lernschritte durchlaufen Schüler wenn Sie Aufgaben bearbeiten? Wie sieht der Prozess einer Gruppenarbeit aus? Inwiefern interagieren Lehrkräfte hier unterstützend mit den Lernenden?

Das sind die zentralen Fragen des Forschungsprojektes an der Goethe-Universität Frankfurt, das kaufmännische Berufsschulen in den Fokus nimmt und an dem die Gießener Max-Weber-Schule mit ihrem Ausbildungsprojekt "Sinn und Zweck" teilgenommen hat.

Mit unserer Teilnahme haben wir das Forschungsprojekt sehr gerne unterstützt!


Ausbildungsprojekt „Sinn & Zweck“ bei der Chance 2018

 

In diesem Jahr präsentierten wir zum ersten Mal unsere Produkte, Moderationsmaterialien und Teamspiele auf der Messe „Chance“ in Gießen. Unsere Consultans waren mit großem Engagement vertreten und nahmen sich viel Zeit die Messebesucher ausführlich über unser Ausbildungsprojekt und unsere Produkte zu informieren. Der Stand hatte eine sehr hohe Besucherquote. Es sind sehr viele neue Leute auf uns Aufmerksam geworden, wodurch die Bekanntheit unseres Projektes zunahm.

 

Wir freuen uns auch nächstes Jahr wieder erfolgreich an der Messe  teilzunehmen.

 

 


Für eine wirkungsvolle Präsentation

 

Schülerfirma Max-Weber Schule Gießen entwickelt Moderatorenkoffer und Methodenkoffer.




Schüler unterstützen "Station Peiper"

 

Wir, das Ausbildungsprojekt "Sinn und Zweck" der Max-Weber-Schule in Gießen, wollen uns bei allen unseren Kunden bedanken. Mit Ihrer Hilfe ist ein Betrag von 150 € zusammen gekommen. Diese Summe werden wir an die Kinderkrebsstation "Peiper" spenden.


AUSBILDUNGSPROJEKT Max-Weber-Schüler richten Lernatelier ein / Unvorhergesehene Probleme eigenständig gelöst

 

GIESSEN - (ies). Offen und multifunktional präsentiert sich das neue Lernatelier der Max-Weber-Schule, das gestern eröffnet wurde. Mit beweglichen Modulmöbeln, angenehmer Atmosphäre und einem lichten Design bietet der Raum Platz für zeitgemäße Methoden, die das selbstorganisierte und kooperative Lernen fördern sollen.

 

Durch die mobilen Einzeltische kann die Einrichtung an die jeweils erforderliche Lernsituation angepasst werden und die helle, moderne Einrichtung lädt zum Wohlfühlen ein. Im Vorraum finden sich apfelgrüne Polsterstühle, eine Pantry-Küche und Glasschiebetüren verstärken das moderne Konzept. Und genau daran sind die Schüler nicht ganz unschuldig. Dem Prinzip folgend, „Betroffene zu Beteiligten“ zu machen, planten die Schüler im Zuge des Ausbildungsprojektes „Sinn & Zweck“ die Einrichtung und Umsetzung kurzerhand selbst. Und lösten auch eigenständig manch auftretendes Problem, wie etwa die falsche Lieferung der Polstersessel. Dabei handelte es sich um einen Eingriff der Lehrer, die die Bestellung heimlich zu Testzwecken geändert hatten.

 

 

Auf der Grundlage eines pädagogischen Konzeptes fand schließlich unter Regie des Hochbauamtes mit tatkräftiger Unterstützung des Schulverwaltungsamtes der Umbau statt. Die Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser betonte, dass sich mit solchen Projekten Chancen böten, Unterricht zu verändern und somit die optimale Qualifizierung von Fachkräften zu gewährleisten. Parallel zum neuen Raumkonzept organisierte die Max-Weber-Schule gemeinsam mit der benachbarten Friedrich-Feld-Schule im Rahmen von „HessenCampus Mittelhessen“ eine einjährige Fortbildungsreihe für Lehrkräfte. Es geht dabei um eigenverantwortliches Lernen und didaktisch-methodische Grundlagen, um selbstgesteuerte Lernprozesse zu initiieren. Ziel ist aber auch der Aufbruch zwischen Theorie und Praxis.